Die wichtigste Antwort zuerst: Eine vollständige Lichtwerbung Ausschreibung enthält mindestens sieben Kernbestandteile: Projektbeschreibung, technische Spezifikationen, Standortbeschreibung, Designvorgaben, Normennachweise, Zeitplan und Bewertungskriterien. Wer diese Punkte sauber aufgelistet, bekommt vergleichbare Angebote, spart sich unnötige Rückfragen und vermeidet teure Nachträge.
Ob du als Ladenbauer eine komplette Filialbeschilderung planst, als Messebauer Leuchtelemente für einen Kunden ausschreibst oder als Werbetechniker ein Großprojekt koordinierst: Die Qualität deiner Ausschreibungsunterlagen entscheidet direkt darüber, wie gut die eingehenden Angebote tatsächlich vergleichbar sind und wie reibungslos die Umsetzung läuft.
Warum eine durchdachte Leuchtreklame Ausschreibung bares Geld spart
Unstrukturierte Anfragen führen zu unvergleichbaren Angeboten. Anbieter interpretieren offene Angaben unterschiedlich, und das Ergebnis sind Preisunterschiede, die nichts mit echter Qualitätsabweichung zu tun haben, sondern nur mit unterschiedlichen Annahmen auf Bieterseite.
Eine professionelle Leuchtreklame Ausschreibung schafft dagegen Klarheit auf beiden Seiten. Du weißt genau, was du bekommst. Der Anbieter weiß genau, was er kalkulieren soll. Das spart Zeit, Rückfragen und am Ende echtes Geld.
Gerade bei der Vergabe Signage in komplexen Projekten, etwa bei Neueröffnungen ganzer Filialketten, bei Messeauftritten mit mehreren Standorten oder bei umfangreichem B2B Beschilderung-Rollout, ist eine strukturierte Ausschreibung kein bürokratischer Mehraufwand, sondern aktive Projektsicherheit.
Die häufigsten Probleme bei unvollständigen Ausschreibungsunterlagen
Fehlen wichtige Angaben in der Ausschreibung, entstehen typische und vermeidbare Probleme.
Angebote sind nicht vergleichbar, weil jeder Bieter unterschiedliche Materialien, Schutzklassen oder Befestigungskonzepte annimmt. Nachträge entstehen, weil Details wie Genehmigungsdokumentation, Kabelführung oder Transportverpackung nicht ausgeschrieben waren. Zeitverzögerungen drohen, wenn technische Klärungen erst nach Auftragserteilung stattfinden.
All das lässt sich mit einer vollständigen Signage Ausschreibung von Beginn an verhindern.
Die sieben Kernbestandteile einer professionellen Lichtwerbung Ausschreibung
Hier sind die Pflichtbestandteile, die in jede sorgfältige lichtwerbung ausschreibung gehören.
Projektbeschreibung und Zielsetzung klar und verständlich formulieren
Der erste Abschnitt erklärt, worum es geht. Nicht zu technisch, aber präzise genug für Anbieter, um Aufwand und Umfang realistisch einschätzen zu können.
Dazu gehören Projektname und eine kurze Beschreibung des Vorhabens, die Anzahl der Standorte oder Installationsorte sowie der Nutzungszweck der Lichtwerbung, also ob sie dauerhaft, saisonal oder temporär eingesetzt wird. Auch das übergeordnete Ziel sollte benannt werden, zum Beispiel Sichtbarkeit am Standort, Markenauftritt in der Filiale oder Präsenz am Messestand.
Je klarer dieser Abschnitt formuliert ist, desto passgenauer sind die eingehenden Angebote für dein konkretes Projekt.
Technische Spezifikationen für Leuchtreklame präzise und vollständig angeben
Das ist das Herzstück jeder Leuchtreklame Ausschreibung. Hier definierst du, was du technisch benötigst, und legst damit die Grundlage für wirklich vergleichbare Angebote.
Angaben zu Maßen umfassen Breite, Höhe und Tiefe der geplanten Installation in Millimeter. Zur Leuchtmitteltechnologie gibst du an, ob LED-Neon, Glasneon oder klassische Leuchtbuchstaben gefragt sind. Die Schutzklasse spielt besonders bei Außeninstallationen eine wichtige Rolle: IP20 für trockene Innenräume, IP44 für geschützte Außenbereiche und IP65 für direkt wetterexponierte Standorte. Spannung und Anschlussart, also 12V Niederspannung über Netzteil oder 230V Direktanschluss, gehören ebenso in die Unterlagen wie Farbangaben nach Pantone, RAL oder HEX.
Außerdem solltest du Trägermaterial und Rückseitenverarbeitung benennen sowie alle geforderten Zertifizierungen wie CE-Konformität und VDE-Prüfung.
Gerade bei B2B Beschilderung, bei der mehrere Standorte identisch ausgeführt werden sollen, ist dieser Abschnitt besonders kritisch. Selbst kleine Abweichungen in Leuchtfarbe oder Materialausführung fallen bei der Serienfertigung sofort auf.
Standort und Montagebedingungen vollständig und nachvollziehbar dokumentieren
Wo wird die Leuchtreklame installiert? Diese Frage beeinflusst Aufwand, Materialwahl und letztlich den Preis erheblich.
Gib an, ob es sich um einen Innen- oder Außenstandort handelt. Benenne das Untergrundmaterial (Beton, Gipskarton, Glas, Holz oder Stahl) und die verfügbare Befestigungshöhe sowie die Zugänglichkeit des Montageortes. Die Entfernung zum nächsten Stromanschluss und dessen Absicherung gehören ebenfalls in diesen Abschnitt.
Besondere Bedingungen wie Denkmalschutz, Mieterkennzeichnungspflichten oder Anforderungen aus bestehenden Baugenehmigungen sollten ebenfalls klar benannt werden.
Fotos und Grundrisskizzen des Installationsortes sind in diesem Abschnitt Gold wert. Sie ersetzen dutzende Rückfragen und sorgen dafür, dass Angebote auf der gleichen Grundlage kalkuliert werden.
Designvorgaben und Corporate Identity eindeutig und verbindlich festlegen
Lichtwerbung ist Markenkommunikation. Für die Projekt Ausschreibung bedeutet das: Deine Designvorgaben müssen für den Anbieter eindeutig und verbindlich umsetzbar sein.
Liefere Vektordateien deines Logos oder Schriftzugs in Formaten wie AI, EPS oder PDF sowie das Corporate Design Manual mit allen Farbangaben. Schriftvorgaben und Angaben zur Beleuchtungsart (leuchtende Buchstaben von vorn, Halo-Effekt von hinten oder indirekte Beleuchtung) gehören ebenso dazu wie der Rahmen für Designvorschläge seitens des Anbieters.
Wenn du in diesem Abschnitt unklar bleibst, bekommst du Angebote, die du nachträglich aufwendig anpassen lassen musst. Das kostet Zeit und meistens zusätzliches Budget.
Genehmigungsanforderungen und relevante Normen präzise benennen
In Deutschland unterliegt Außenwerbung baurechtlichen Vorschriften. Je nach Bundesland, Gebäudetyp und Standort sind Baugenehmigungen, Sondernutzungserlaubnisse oder Denkmalschutzgutachten erforderlich.
Gib in der werbetechnik ausschreibung klar an, ob die Genehmigungsplanung Teil des Auftrags ist oder vom Auftraggeber separat übernommen wird. Benenne die einzuhaltenden Normen, zum Beispiel DIN VDE 0100 für elektrische Niederspannungsanlagen und DIN EN 60598 für Leuchten. Außerdem solltest du angeben, ob CE-Kennzeichnung und technische Dokumentation zwingend Teil der Lieferung sind.
Für öffentliche Projekte gelten zusätzlich die Regelungen der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Bei privaten Vergaben bleibt mehr Gestaltungsspielraum, dennoch lohnt es sich, Normen und Zertifizierungsanforderungen klar zu benennen. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) bietet aktuelle Informationen zu geltenden Standards für die Werbetechnik.
Zeitplan und Lieferbedingungen verbindlich und realistisch definieren
Ohne klaren Zeitplan entstehen Interpretationsspielräume, die im schlechtesten Fall zur Verzögerung des gesamten Projekts führen.
Definiere die Abgabefrist für Angebote, den geplanten Auftragsstart, den Liefertermin oder Lieferzeitraum sowie den Montagezeitraum inklusive eventueller Sperr- und Zugangszeiten. Auch die Abnahmebedingungen, also wer abnimmt und nach welchen Kriterien, gehören in diesen Abschnitt.
Bei Messeprojekten ist dieser Teil der Ausschreibung besonders kritisch. Wer hier ungenau formuliert, riskiert, dass ein Neon-Sign erst nach Messebeginn ankommt, was im schlimmsten Fall den gesamten Standbau gefährdet.
Budget und Bewertungskriterien offen und transparent kommunizieren
Nicht jede Ausschreibung nennt ein Budget. Das hat Vor- und Nachteile. Nennst du ein Budget, bekommt das Angebot Leuchtreklame einen klaren Rahmen. Nennst du keines, siehst du, wo Anbieter den Marktpreis ansetzen, was bei Erstkontakten mit neuen Anbietern durchaus sinnvoll sein kann.
Was du in jedem Fall angeben solltest, sind die Gewichtung der Bewertungskriterien (Preis, Qualität, Lieferzeit, Garantiedauer, Referenzen), die Anzahl gewünschter Angebotspositionen (Einzelpositionen im Leistungsverzeichnis oder Pauschalangebot) sowie die Zahlungsbedingungen.
Bei größeren Projekten mit mehreren Positionen empfiehlt sich ein strukturiertes Leistungsverzeichnis als Anlage zur Signage Ausschreibung. Es zwingt Bieter, jede Position einzeln zu kalkulieren, und macht das Angebot transparent.
B2B Beschilderung und Signage Ausschreibung: Besonderheiten für verschiedene Branchen
Die Grundstruktur einer lichtwerbung ausschreibung ist branchenübergreifend ähnlich. Je nach Tätigkeitsfeld gibt es aber relevante Unterschiede, die du kennen solltest.
Vergabe Signage für Ladenbauer und Retail-Projekte
Als Ladenbauer arbeitest du oft mit engen Zeitfenstern, strikten Markenstandards und Filialen, die parallel in verschiedenen Städten eröffnet werden. Deine Ausschreibung für B2B Beschilderung muss deshalb besonders präzise bei Farbgenauigkeit, Serienproduktion und Liefertreue sein.
Wichtige Zusatzpunkte für Retail-Ausschreibungen sind Variantenmanagement (verschiedene Größen für unterschiedliche Filialgrößen innerhalb eines Rollouts), Verpackungsanforderungen für Lieferung direkt in die Filiale sowie Montageanleitungen und technische Dokumentation pro Einheit.
Wenn du für Kunden ausschreibst, die Markenvorgaben auf nationaler oder internationaler Ebene durchsetzen müssen, ist die Verbindlichkeit der Farbwiedergabe entscheidend. Fordere Farbmuster oder eine Musterproduktion vor Serienstart an und mache diese Anforderung explizit Teil der Vergabe Signage.
Werbetechnik Ausschreibung für Messebauer und Event-Installateure
Bei Messeprojekten ist Modularität der Schlüsselbegriff. Deine werbetechnik ausschreibung sollte explizit verlangen, dass Elemente leicht zerlegbar für den Transport sind, über mehrere Messeeinsätze wiederverwendet werden können und einen Aufbau unter einer Stunde pro Element ermöglichen.
Außerdem relevant für Messebauer sind Fragen zur Schutzhülle für den Transport, zum Reparaturkonzept für schnellen Austausch vor Ort und zur Versicherbarkeit der Elemente als Inventar.
LED-Neon punktet in diesem Kontext durch geringes Gewicht, die einfache Plug-and-play-Installation über 12V Niederspannung und hohe Robustheit beim Transport. Das sind Anforderungen, die du direkt und technologieneutral in die Ausschreibung schreiben kannst.
Projekt Ausschreibung für Innenarchitekten und Planer
Für Innenarchitekten und Planer ist Lichtwerbung oft Teil eines umfassenderen Licht- und Raumkonzepts. Die Projekt Ausschreibung sollte deshalb klar trennen zwischen Lieferung und Einbau, zwischen Materialverantwortung und Planungsleistung sowie zwischen ästhetischer Visualisierung und verbindlicher technischer Ausführung.
Konkret: Wer liefert Befestigungsmaterial? Wer koordiniert Elektriker und Monteur? Wer haftet für Abweichungen von der genehmigten Planungsvisualisierung?
Wenn diese Verantwortlichkeiten von Beginn an klar dokumentiert sind, entstehen bei der Abnahme keine Schuldzuweisungen zwischen Gewerken.
LED-Neon oder Glasneon: Was du in der Ausschreibung technisch spezifizieren solltest
Wenn du in deiner Ausschreibung die Technologie offenlässt, bekommst du möglicherweise Angebote für LED-Neon und Glasneon nebeneinander, die du ohne Vergleichsmaßstab nicht fair bewerten kannst.
LED-Neon wird heute in den meisten Angebot Leuchtreklame-Situationen bevorzugt, weil es bei niedrigen Betriebskosten, einfacher Installation und langer Lebensdauer überzeugt. Die 12V Niederspannung macht Sondergenehmigungen für Hochspannungsanlagen überflüssig, und die Flexibilität des Materials erlaubt auch komplexe Formen und feine Schriften. NEONMONKI LED-Neon erreicht bis zu 100.000 Betriebsstunden, was den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert.
Glasneon hat seine Stärken im Bereich authentischer Vintage-Ästhetik. Das warme, leicht unregelmäßige Leuchten handgefertigter Glasröhren erzeugt eine Tiefe und Wärme, die für bestimmte Markenkonzepte wie Retro-Diners, klassische Bars oder handwerksorientierte Konzepte kaum zu ersetzen ist. Wer Glasneon als bewusste Markenentscheidung einsetzt, findet in NEONMONKI ebenfalls einen erfahrenen Anbieter.
Wenn du in der Ausschreibung eine Technologie vorgibst, formuliere das als Mindestanforderung mit messbaren Kriterien, zum Beispiel: "LED-Neon-Technologie, IP65, maximale Betriebstemperatur 60 Grad Celsius, CE-zertifiziert, mindestens 50.000 Betriebsstunden Lebensdauernachweis." So bleibt Spielraum für technisch hochwertige Alternativen, ohne den Vergleich zu verlieren.
Mehr zu individuellen Lichtwerbungs-Lösungen für dein Projekt findest du bei NEONMONKI
So vergleichst du eingegangene Angebote für Leuchtreklame fair und strukturiert
Nach der Ausschreibung gehen Angebote ein. Damit der Vergleich funktioniert, brauchst du klare Kriterien, die du idealerweise bereits in der Ausschreibung kommuniziert hast.
Bewertungskriterien für Angebote im Signage-Bereich festlegen und gewichten
Preis allein ist kein ausreichendes Vergleichskriterium. Ein günstiges Angebot Leuchtreklame kann am Ende teurer werden, wenn Nachträge für Genehmigungsplanung, Montagehalterungen oder Transportverpackung hinzukommen, die ein anderer Anbieter bereits einkalkuliert hat.
Bewährt hat sich eine Bewertungsmatrix mit folgenden Feldern: Vollständigkeit des Angebots (enthält es alle ausgeschriebenen Positionen ohne Leerstellen?), technische Konformität (entsprechen Materialien und Schutzklassen den Vorgaben?), Lebensdauerangaben und Garantieumfang (ist eine konkrete Laufzeit zugesagt?), Referenzprojekte (hat der Anbieter vergleichbare Projekte bereits erfolgreich abgeschlossen?) sowie Reaktionsgeschwindigkeit und Kommunikationsqualität während der Angebotsphase.
Lege diese Kriterien bereits vor der Ausschreibung fest und kommuniziere sie im Ausschreibungstext. So sind alle Bieter über die Gewichtung informiert und können ihre Angebote gezielt darauf ausrichten.
Häufige Fehler bei der Vergabe von Signage-Projekten und wie du sie gezielt vermeidest
Diese Fehler kommen in der Praxis immer wieder vor und lassen sich mit einfachen Maßnahmen abstellen.
Zu wenig Vorlaufzeit ist der häufigste Fehler. Plane vom Vergabebeschluss bis zur fertigen Montage mindestens 8 bis 12 Wochen ein. Individualproduktionen wie custom LED-Neon-Signs brauchen allein 2 bis 4 Wochen Produktionszeit, dazu kommen Angebotsphasen, Freigabeschleifen und Logistik.
Unklare Ansprechpartner sorgen für Verzögerungen bei Rückfragen. Benenne in der Ausschreibung eine klare Person für technische Fragen und eine für kaufmännische Abstimmungen.
Fehlende Visualisierung führt dazu, dass Bieter Designvorstellungen unterschiedlich interpretieren. Liefere immer Skizzen, Moodboards oder Referenzfotos mit.
Keine definierten Abnahmekriterien führen bei der finalen Prüfung zu Diskussionen. Was gilt als vertragsgemäß? Helligkeit in Lux, Farbabweichung in Delta E, Maßtoleranz in Millimeter? Diese Parameter gehören vor Auftragserteilung schriftlich fest.
Technologieoffenheit ohne Bewertungsgrundlage macht es schwierig, LED-Neon- und Glasneon-Angebote zu vergleichen. Entweder du schreibst getrennte Lose aus oder du definierst gemeinsame Mindeststandards, an denen du alle Angebote messen kannst.
Mustergliederung für deine Lichtwerbung Ausschreibung als direkte Vorlage
Hier ist eine bewährte Gliederung, die du für deine nächste Projekt Ausschreibung direkt als Vorlage nutzen kannst.
Abschnitt 1 enthält den Projektsteckbrief mit Projektname, Auftraggeber, Ansprechpersonen und der Abgabefrist für Angebote sowie dem geplanten Auftragsbeginn.
Abschnitt 2 ist die Leistungsbeschreibung mit einer genauen Beschreibung aller ausgeschriebenen Positionen. Jede Position wird einzeln mit Menge, Maßen, Technologie, Schutzklasse und Farbangaben aufgeführt.
Abschnitt 3 enthält die Standortbeschreibung der Installationsorte mit Fotos, Skizzen und Angaben zu Untergrund, Zugänglichkeit und verfügbarem Stromanschluss.
Abschnitt 4 umfasst die Designunterlagen: Vektordateien, Corporate Design Manual, Farbcodes und Schriftvorgaben.
Abschnitt 5 listet die normativen Anforderungen auf: CE-Kennzeichnung, VDE, IP-Schutzklassen und eventuelle Genehmigungsvoraussetzungen.
Abschnitt 6 ist der Zeitplan mit allen Meilensteinen von Angebotsabgabe bis Abnahme.
Abschnitt 7 enthält die Bewertungskriterien mit ihrer Gewichtung.
Abschnitt 8 schließt die Anlagen ein: Leistungsverzeichnis, Formular für die Angebotsstrukturierung und Hinweise zu Zahlungsbedingungen.
Wenn du konkrete technische Produktspezifikationen für dein Leistungsverzeichnis brauchst, hilft dir der NEONMONKI-Konfigurator für personalisierte Leuchtreklame dabei, genaue Maße, Farben und Technologievarianten direkt zu konfigurieren und als Grundlage für deine Ausschreibung zu nutzen.
Mehr Inspiration zu individueller Lichtwerbung für Gewerbe und Handel findest du auch im NEONMONKI-Blogartikel zu auffälliger Lichtwerbung für Businesses.
Wenn du bereit bist, ein konkretes Projekt anzufragen, erreichst du das NEONMONKI-Team direkt über die Kontakt- und Anfrageseite. Das Team kennt die typischen Anforderungen aus Messebau, Retail-Rollouts und Einzelprojekten und kann dir schnell eine realistische Einschätzung geben.
Häufig gestellte Fragen zur Lichtwerbung Ausschreibung
Was ist der Unterschied zwischen einer öffentlichen und einer privaten Ausschreibung für Lichtwerbung?
Bei öffentlichen Ausschreibungen, etwa durch Kommunen, Bundesbehörden oder öffentlich finanzierte Einrichtungen, gelten die Regeln der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) oder der UVgO (Unterschwellenvergabeordnung). Diese schreiben vor, ab welchem Auftragswert öffentlich ausgeschrieben werden muss, welche Fristen gelten und wie Angebote zu bewerten sind. Private Auftraggeber sind an diese Vorschriften nicht gebunden. Sie können frei entscheiden, ob und wie sie ausschreiben, wie viele Bieter sie einladen und nach welchen Kriterien sie vergeben. Für private Projekte empfiehlt sich trotzdem eine strukturierte Ausschreibung, weil sie Vergleichbarkeit sicherstellt und Nachträge reduziert.
Wie viele Angebote sollte ich für eine Leuchtreklame-Ausschreibung einholen?
Für kleinere Projekte bis circa 5.000 Euro reichen in der Regel zwei bis drei Angebote, um Preise und Leistungsumfang vergleichen zu können. Bei größeren Projekten oder Rollouts mit vielen Standorten empfehlen sich mindestens drei bis fünf Angebote, um den Markt ausreichend zu sondieren. Wichtiger als die Anzahl der Angebote ist ihre Vergleichbarkeit. Wenn die Ausschreibungsunterlagen gut strukturiert sind, sind auch drei Angebote ausreichend aussagekräftig.
Welche Normen und Zertifizierungen müssen Anbieter von Lichtwerbung in Deutschland nachweisen?
Anbieter von Leuchtreklame müssen in der Regel CE-Konformität nachweisen, die bestätigt, dass das Produkt die geltenden europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Für elektrische Installationen gilt die DIN VDE 0100. Leuchten müssen nach DIN EN 60598 geprüft sein. Bei Außeninstallationen sind IP-Schutzklassen nach DIN EN 60529 relevant. Außerdem kann je nach Installationsort eine Prüfung nach DGUV V3 (früher BGV A3) für elektrische Betriebsmittel verlangt werden. All diese Anforderungen solltest du in deiner Ausschreibung explizit als Mindeststandard benennen.
Wie lange dauert die Bearbeitung einer Lichtwerbung-Ausschreibung realistisch?
Die Gesamtdauer vom Versand der Ausschreibung bis zur fertigen Montage hängt von der Komplexität des Projekts ab. Für einfache Einzelpositionen (ein Custom-Neon-Sign, bekannter Standort, klare Designvorgaben) sind 6 bis 8 Wochen realistisch. Bei umfangreichen Projekten mit mehreren Standorten, Genehmigungsplanung und Serienproduktion solltest du mindestens 12 bis 16 Wochen einplanen. Die Angebotsphase selbst (Versand Ausschreibung bis Angebotseingang) nimmt typischerweise 1 bis 2 Wochen in Anspruch, gefolgt von 1 bis 2 Wochen Bewertung und Verhandlung, dann 2 bis 4 Wochen Produktion und schließlich Lieferung und Montage.
Macht es Sinn, auch für ein einzelnes Neon-Schild eine formale Ausschreibung zu machen?
Bei einem einzelnen Standardschild reicht in der Regel eine strukturierte Anfrage aus, also eine E-Mail mit klaren Angaben zu Maßen, Motiv, Farbe, Schutzklasse und Wunschtermin. Eine formale Ausschreibung lohnt sich dann, wenn der Auftragswert über 3.000 Euro liegt, mehrere Bieter verglichen werden sollen, der Auftraggeber Dokumentationspflichten hat (z.B. als GmbH oder Konzernunternehmen) oder das Schild Teil eines größeren Projekts mit weiteren Gewerken ist. In allen anderen Fällen spart eine direkte Anfrage bei spezialisierten Anbietern wie NEONMONKI Zeit, ohne Qualität zu opfern.
Was passiert, wenn ein Anbieter während der Ausschreibungsphase technische Änderungsvorschläge macht?
Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass der Anbieter das Projekt durchdacht hat. Wichtig ist, wie du damit umgehst. Wenn du Änderungsvorschläge zulässt, bitte den Anbieter, das Alternativangebot separat neben dem konformen Angebot einzureichen. So behältst du die Vergleichbarkeit der Hauptangebote und kannst trotzdem von Optimierungsideen profitieren. Ändere die Ausschreibungsunterlagen nicht einseitig nach einem ersten Bieter-Feedback, ohne alle anderen Bieter über die Änderung zu informieren. Das gilt besonders bei formalen Vergaben, aber auch bei größeren privaten Projekten mit mehreren Bietern.
Welche Informationen braucht NEONMONKI für ein erstes Angebot zu einer Ausschreibung?
Für eine erste realistische Einschätzung braucht das NEONMONKI-Team folgende Angaben: Motiv oder Text des Neon-Signs (oder Vektordatei), gewünschte Maße (Breite und Höhe in Zentimeter), Farbe oder Pantone-Code, Installationsort (Innen oder Außen, Untergrundmaterial), Wunsch-IP-Schutzklasse und ungefähren Liefertermin. Je mehr Angaben du von Beginn an mitlieferst, desto präziser und schneller kann NEONMONKI antworten. Für komplexere Projekte steht das Team auch für ein kurzes Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem offene Fragen vor der Angebotsstellung geklärt werden. Starte jetzt mit deiner Anfrage über die NEONMONKI-Kontaktseite.

